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Selbständige · Freiberufler · Thurgau

Vorsorge für Selbständige im Thurgau — grosse Säule 3a, freiwillige BVG und 1e-Kaderplan.

Ärztinnen, Anwälte, Zahnärzte, Architektinnen, Handwerksmeister — als Freiberufler oder Selbständige entscheiden Sie selbst über Ihre Vorsorge. Grosse Säule 3a bis CHF 36'288, freiwillige BVG und die Kaderlösung 1e bieten Hebel, die Angestellte nicht haben.

Kurzfakten

Zahlen
CHF 36'288
Höchstbetrag grosse Säule 3a 2026 (20% des Nettoerwerbseinkommens)
CHF 136'080
Salärschwelle für 1e-Kaderplan mit individueller Anlagestrategie (2026)
0
obligatorisches BVG – Selbständige entscheiden vollständig selbst
Zielgruppe

Einzelfirmen, Freiberufler und Personengesellschafter im Kanton Thurgau – Ärzte, Anwälte, Architekten, Handwerksmeister.

Die 3 wichtigsten Punkte
  1. Grosse Säule 3a bis CHF 36'288 pro Jahr ersetzt das fehlende BVG steueroptimiert.
  2. Freiwilliger BVG-Anschluss via Verbandslösung schafft Einkaufspotenzial und Risikoschutz.
  3. 5–10 Jahre Vorlauf für Praxis-/Firmenverkauf: gestaffelter Kapitalbezug spart massiv Steuern.

CHF 36'288

Höchstbetrag grosse Säule 3a 2026 für Selbständige ohne BVG-Anschluss — 20% des Nettoerwerbseinkommens, voll steuerabzugsfähig. Rund fünfmal so viel wie Angestellte einzahlen dürfen.

1e ab CHF 136'080

Ab Salär CHF 136'080 (2026) kann das überobligatorische BVG-Kapital in einem 1e-Plan selbst angelegt werden — mit individueller Anlagestrategie und ohne Umverteilung.

7–10 Jahre

Ideale Vorlaufzeit für steueroptimierten Praxis- oder Firmenverkauf. Freiwillige BVG-Einkäufe in dieser Phase reduzieren Steuern jetzt und schaffen Kapital für die Nachfolgeregelung.

Vorsorge passgenau für Selbständige und Freiberufler.

Ärzte, Zahnärzte, Tierärzte

Mit eigener AG: Basisplan BVG plus 1e-Kaderplan für Salär über CHF 136'080. Zusätzlich Säule 3a maximal. Ich strukturiere die Vorsorge so, dass Ertragsteuer der AG und Ihre persönliche Belastung minimal werden.

Anwälte, Notare, Treuhänder

Meist Einzelkanzlei oder Sozietät. Grosse Säule 3a plus freiwilliger Anschluss an Verbands-BVG. Ergänzt um Erwerbsunfähigkeits- und Krankentaggeldschutz, da kein Arbeitgeber-Schutz greift.

Architekten, Ingenieure

Häufig Projektspitzen mit stark schwankendem Einkommen. Grosse Säule 3a als Puffer, freiwillige BVG-Einkäufe in ertragsstarken Jahren. Steueroptimierte Bezugsplanung für die Ruhestandsphase.

Handwerksmeister & Gewerbebetriebe

Mit Angestellten: BVG-Pflicht plus Kaderplan für Sie und Ihre Geschäftsleitung. Ohne Angestellte: grosse Säule 3a plus Erwerbsunfähigkeitsschutz. Nachfolge-Planung 5–10 Jahre vor Übergabe.

Häufige Fragen von Selbständigen im Thurgau.

Bin ich als Selbständige oder Selbständiger BVG-pflichtig?

Nein. Selbständigerwerbende ohne Angestellte sind nicht BVG-pflichtig. Sie können sich freiwillig einer Vorsorgeeinrichtung anschliessen — meist der Auffangeinrichtung BVG oder einer Verbands-Pensionskasse. Wer sich nicht der 2. Säule anschliesst, darf dafür bis 20% des Erwerbseinkommens (max. CHF 36'288 im Jahr 2026) in die grosse Säule 3a einzahlen.

Grosse Säule 3a oder freiwillige BVG — was ist besser?

Faustregel: bis rund CHF 150'000 Nettoeinkommen ist die grosse Säule 3a meist überlegen (volle Flexibilität, Steuerabzug, freie Anlagestrategie). Ab CHF 150'000–200'000 wird der BVG-Anschluss durch die Möglichkeit freiwilliger Einkäufe steuerlich attraktiver — insbesondere in einem Kaderplan 1e mit individueller Anlagestrategie.

Wie funktioniert die Kaderlösung 1e für Selbständige?

1e-Pläne erlauben Versicherten mit einem Jahreslohn über CHF 136'080 (2026), das überobligatorische Vorsorgekapital selbst anzulegen. Für Selbständige mit hohem Einkommen bedeutet das: volle Steuerabzugsfähigkeit der BVG-Beiträge, individuell wählbare Anlagestrategie und keine Umverteilung zwischen den Versicherten. Ich prüfe passende 1e-Sammelstiftungen für Ihre Situation.

Was ist die beste Vorsorgestruktur für eine Arztpraxis oder Anwaltskanzlei?

Für Freiberufler mit eigener AG oder GmbH: 2. Säule mit Basisplan (BVG-Minimum) plus 1e-Kaderplan für das Salär über CHF 136'080. Zusätzlich Säule 3a maximal (CHF 7'258 bei BVG-Anschluss). Die AG kann steueroptimiert Beiträge leisten, Sie profitieren doppelt — Ertragsteuer der AG sinkt, Ihre persönliche Steuerbelastung ebenfalls. Für Einzelfirmen gilt die grosse Säule 3a plus freiwilliger BVG-Anschluss.

Wie sichere ich mich als Selbständige oder Selbständiger gegen Erwerbsunfähigkeit ab?

Ohne BVG-Anschluss haben Sie im Krankheitsfall nach 720 Tagen Taggeld nichts mehr. Eine private Erwerbsunfähigkeitsversicherung mit Wartefrist 24 Monaten und Rente bis 65 kostet je nach Alter und Beruf typisch CHF 1'500–4'000 pro Jahr — steuerlich abzugsfähig als Berufsauslage. Kombiniert mit einem Krankentaggeld für die ersten 720 Tage ergibt das vollen Schutz.

Ich verkaufe meine Praxis in einigen Jahren — wie plane ich?

Der Praxis- oder Firmenverkauf ist der grösste Vorsorge-Hebel Ihres Berufslebens. Vor dem Verkauf lassen sich 3–7 Jahre lang gezielt freiwillige BVG-Einkäufe machen (steuerabzugsfähig), die dann als Kapital steueroptimiert bezogen werden. Der Käufer schätzt zudem eine sauber geführte Vorsorge. Beginn der Planung: idealerweise 7–10 Jahre vor Verkauf.

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Kostenloses Erstgespräch — inklusive erster Grobrechnung für Ihre Praxis- oder Kanzleistruktur.

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Selbständigerwerbende im Thurgau denken Vorsorge über die eigene Person hinaus. Steht ein Firmenverkauf an, gehört die KMU-Nachfolge inklusive Bewertung, MBO und Vorsorge des Übergebers mit auf den Tisch. Der Ausstieg selbst wird über die Frühpensionierung mit Kapital- vs. Rentenbezug gerechnet, und beim Wechsel in eine GmbH liefert die Pensionskassen-Beratung für Thurgauer KMU die passende BVG-Grundlage.

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